Rasenroboter (oder auch Mähroboter) sind ein nicht zu bremsender Trend. Jeder hatte vielleicht bereits mit dem Kauf geliebäugelt oder ein solches Gerät beim Nachbarn gesehen. Durch ein Rasenroboter lässt sich Zeit sparen. Dieser Zeitgewinn kann wieder für wichtigere Dinge eingesetzt werden. Zuvor sollte aber der Rasen entsprechend angepasst werden. Wir erwähnen in diesem Artikel die häufigsten Fehler beim Anlegen einer Rasenfläche.

Keine Steilen Übergänge

Es ist nicht selten, dass der Übergang viel zu steil ist. Auf einer flachen Fläche gibt es soweit keine Probleme. Das führt zu der Problematik, dass der jeweilige Bereich nicht vom Rasenroboter erwischt werden kann. So entstehen Unebenheiten.

Außerdem kann es schnell passieren, dass die Übergänge nicht breit genug angelegt sind. Die Breite sollte — mindestens — einen Meter betragen, denn so ist es ausgeschlossen, dass der Mähroboter hängenbleibt.

Fazit: Achten Sie darauf, dass die Übergänge immer fließend sind.

Vorsicht vor zu spitzen Winkeln

Es ist sehr wichtig, dass Sie beim Einsatz eines Rasenroboters darauf achten, dass die Winkel im Garten nicht zu spitz sind. Die Ecken sollten immer einen Winkel von mindestens 90 Grad besitzen, sonst kommt der Roboter hier nicht dran und es fängt an zu wuchern.

Schläuche sind immer ein Hindernis

Der natürliche Feind eines Mähroboters sind Gartenschläuche. Beim Mähvorgang sollte aus dem Garten jeder Schlauch entfernt werden. Andere — höhere — Gegenstände sollten ebenfalls an einem anderen Ort platziert werden. Die meisten Mähroboter haben keine Schutzfunktion und können diese Gegenstände stark beschädigen. Das Messer im Mähroboter könnte auch Schaden nehmen.

Besonders bei Schläuchen von Heizöllieferanten sollte aufgepasst werden. Viele Besitzer eines Mähroboters vergessen das häufig. So wurde im letzten Jahr ein Fall aus Österreich bekannt, bei dem ein Ölschlauch beschädigt wurde. Der Schaden wurde schlussendlich auf 30.000 Euro beziffert.

Stromleitungen in der Nähe

Ein weiterer grober Fehler ist es, dass Stromleitungen oftmals nicht von den Besitzern beachtet werden. Sofern sich diese in der Nähe eines verlegten Begrenzungsdrahts befinden, dann könnte das Signal des Rasenroboters gestört werden.

Sofern Sie auf einen Begrenzungsdraht verzichten sollten, dann könnte noch immer ein Mähroboter ohne Begrenzungsdraht in Frage kommen. Auf der Übersichtsseite von https://www.homeandsmart.de/maehroboter-rasenroboter-test wurden sämtliche Geräte sehr gut zusammengefasst.

Sichere Unterkunft

Es gibt Roboter mit einem eigenen Häuschen. Nach getaner Arbeit würde er wieder zurückfahren und sich hier wieder aufladen. Es ist wichtig, dass diese Unterkünfte gesichert sind gegen Diebstahl oder gegen Hochwasser.

Fazit — Der Einsatz eines Mähroboters ohne Folgen

Insgesamt lässt sich als Schlusswort festhalten, dass beim Einsatz eines Mähroboters einige Dinge beachtet werden sollte. Sofern die Konfiguration im Garten richtigen verlaufen ist, hat man als Besitzer eines solchen Gerätes deutlich weniger Stress. Sie gewinnen hier wiederum einen Zugewinn an Freizeit und Lebensqualität.

Allerdings ist es wichtig zu beachten, dass noch nicht jedes Grundstück für den Einsatz wirklich geeignet ist. Die Geräte werden zwar immer intelligenter, allerdings besitzen sie noch immer keine Augen. Wer ein Grundstück mit vielen Winkeln besitzt, der kann den Roboter nur als praktische Hilfe einsetzen. Einen Rasenmäher kann der Roboter so noch nicht vollständig ersetzen.