Die Sehnsucht nach Freiheit und wie Du diese stillen kannst

Die Sehnsucht nach Freiheit und wie Du diese stillen kannst

Du hast das Gefühl, dass Du dich in einem Hamsterrad drehst und nicht das tun kannst, was du eigentlich möchtest und was Du dir vom Leben erträumst?
So ging es mir auch. Was ich dagegen tue, wie ich meinen Weg bestreite und was dabei hilfreich für mich ist, kannst du hier lesen.

Schon lange war mir bewusst, dass ich dem „Mainstream“ nicht folgen wollte und dennoch habe ich es getan. Ich habe mein Abitur gemacht, angefangen zu studieren und immer schon viel gejobbt, sodass mir bloß keiner sagen konnte, ich liege irgendwem auf der Tasche. Ich wollte möglichst alle Erwartungshaltungen erfüllen. Zu meinen „Hoch-Zeiten“ hatte ich eine 35-40h Woche in der Uni und zusätzlich noch Teilzeit gearbeitet und habe mich noch in 2 Vereinen ehrenamtlich eingesetzt. Ich fühlte mich getrieben, leer und unfrei. Ich hatte kaum Zeit, das zu tun, was ich eigentlich wollte und habe vor lauter Rennerei das Bewusstsein für mich und meine Träume verloren. Ich habe mich nur von Außen und den vermeintlichen Erwartungen der Gesellschaft treiben lassen.

Mir war zwar bewusst, dass ich eigentlich alles anders machen wollte, aber irgendetwas hat mich gelähmt. Heute weiss ich, dass es die Angst war, nicht akzeptiert zu werden und ebenso meine eigene Blockade mich so zu akzeptieren wie ich bin. Ich habe immer von einem Leben in Freiheit geträumt, wo ich einfach nur sein darf und das machen kann was ich möchte und was sich für mich richtig und gut anfühlt, ohne nur über meine Rolle die ich bei der Arbeit einnehme, definiert zu werden. In Bewegung bleiben, mich mit Menschen austauschen und ihnen helfen, andere Länder und Kulturen kennenlernen und stetig Neues dazu lernen, gehören zu meiner Leidenschaft.

Das Gefühl, dass man nur über seine Arbeit und den damit verbunden Status definiert wird, wurde mir persönlich durch die Gesellschaft in der ich lebe, suggeriert. Die erste Frage, die jemandem in der westlichen Welt beim Smalltalk öfters gestellt wird, lautet: Und was machst du so? Wenn man dann nicht mit gradlinigen Lebensläufen dienen kann, sind die Leute zunächst verunsichert. Was genau kann man denn damit machen und kann man damit auch Geld verdienen?

Auf meiner Reise mehr und mehr zu mir selbst habe ich viele meiner Einstellungen diesbezüglich verändert. Ich habe unter anderem gelernt, dass Menschen es nicht per se böse oder absichtlich wertend meinen, wenn sie dir diese Fragen stellen. Es ist die eigene Begrenztheit, die aus Ihnen heraus spricht. Ebenso ist mir klar geworden, dass sie mir meine eigenen Schattenanteile spiegeln. Damit sind alle meine Ängste und Unsicherheiten gemeint. Umso verfestigter ich in mir selbst bin, desto weniger lasse ich mich durch solche Aussagen beirren. Darüberhinaus sehe ich solche Menschen als eine Herausforderung mich in Empathie zu üben. Empathie für mich selbst, und auch für mein Gegenüber. Ich habe gelernt, dass ich obwohl ich in einem gesellschaftlichen System mit anderen Menschen verstrickt lebe, die einzige bin, die mich glücklich machen kann. Folge ich nicht meiner inneren Stimme und verbiege mich damit ich anderen gefalle, gerate ich aus meiner Mitte und werde schleichend krank.
Man sollte sich vor allem Fragen, warum man Wert auf die Meinung anderer legt! Fragt man 10 Leute, bekommt man 10 verschiedene Antworten. Das wäre ebenso der Fall, wenn man es allen in seinem Umfeld Recht machen will, du versuchst die vielen Erwartungen der Anderen einzuhalten und verlierst ganz schleichend die Verbindung zu deinen eigenen Träumen und Werten.

Frieden fängt im Kleinen an bevor er wachsen und nach Außen getragen werden kann. Sei mutig mit dir Frieden zu schließen! Lebe dein Potenzial und befreie dich….
Ich habe mich dafür bewusst, eine Zeit lang sehr zurück gezogen um meinen eigenen inneren Kompass wieder wahrzunehmen. Die Zeit der Stille und Reflexion waren nicht immer einfach, sind aber sehr ratsam wenn man wissen möchte, was man wirklich will!
Ich habe viel gelesen vom Dalai Lama über Laotse bis hin zu anderen Mythen und Weisheiten, die mir immer mehr Wissen und Verständnis gebracht haben, Verständnis für mich und die Menschen um mich rum. Um mich nicht nur geistig zu füttern, habe ich auch angefangen auf der körperlichen Ebene etwas für mich zu tun und habe schließlich Yoga für mich entdeckt. Seither versuche ich es in meine tägliche Routine einzubauen. Ebenso habe ich mich für Ernährung interessiert und meine Ernährung mit der Zeit umgestellt. Ich fühle mich wesentlich freier und leichter, sodass mir das positive Denken auch besser fällt. Nach einiger Zeit kamen viele Menschen auf mich zu und fragten, was mit mir los sei, ich würde irgendwie anders aussehen, eine andere Ausstrahlung haben, mein Hautbild hätte sich gewandelt und mein Körper hätte sich auch verändert. Meine Erneuerung hat sich somit nicht nur innerlich vollzogen, sondern auch äußerlich und das konnte man mir wohl ansehen.

Seither haben Yoga, eine bewusste Ernährung und die Wissensanreicherung zu diesen Themen einen sehr bedeutenden Stellenwert in meinem Leben eingenommen. Ich fühle mich freier, versuche nicht mehr auf die Erwartungshaltungen Andere zu achten, sondern folge meinen Bedürfnissen und immer mehr meinem Herzen, umso zu meiner individuellen Erfüllung zu gelangen. Ich habe gelernt, dass wenn ich mich innerlich verändere sich auch das Äußere verändert. Innen und Außen bedingen sich wechselseitig!

Das Reisen ist ein ganz wichtiger Aspekt, den ich mit Freiheit verbinde. Früher habe ich immer gedacht, das dies nie für mich möglich ist, da meine Glaubenssätze waren: „Reisen kann man nur, wenn man viel Geld hat. Meine Eltern können mir so ein Leben mit Reisen und in Freiheit nicht ermöglichen, somit wird es nicht für mich nicht möglich sein. Im Laufe der Zeit bin ich mir meiner Glaubenssätze bewusst geworden und habe angefangen diejenigen die mich an meiner Entfaltung hindern, zu verändern. Ich durfte schon viele Städte in Europa sehen, bin in Australien, Neuseeland, Hongkong, Singapur, St. Petersburg, Amerika, Thailand, Dubai und Tansania gewesen. Ich habe das Couchsurfen für mich entdeckt und lieben gelernt, habe Freunde auf der ganzen Welt und weitere Dinge erreicht, die ich bis jetzt erreichen wollte. Ich weiß, dass es noch viel mehr Sachen gibt, die ich bis dato nicht gesehen und erlebt habe, die aber existieren und auch für mich möglich sind.
Ich habe gelernt Verantwortung für mein Leben zu übernehmen, nur du weißt, was gut für Dich ist, nur Du kennst deine Träume, nur Du kannst deine Werte leben, nur Du weißt die Antwort.

Fange wieder an Dir zu vertrauen und lebe Dein Leben so wie Du möchtest, frei und ungezwungen von der vermeintlichen Norm.

 

3 Tipps auf dem Weg zu mehr Freiheit:

 

  • Frage Dich was Du im Leben tun würdest, wenn Geld, die Erwartungen Anderer, Dein Status und Deine Ängste keine Rolle spielen würden?

 

  • Welche Glaubenssätze hindern dich daran so zu leben?

 

  • Fange an Deine Wünsche/Visionen zu visualisieren. Bastele Dir Dein eigenes Traumposter. Fokussiere jeden Morgen jedes einzelne Bild deines Traumposters und fühle wie sich das anfühlt, wenn du deine Vision lebst.

 

  • Reise einmal im Jahr an einen Ort an dem Du noch nie warst und nehme dir bewusst Zeit für Dich um die fremde Umgebung, das andere Essen, die andere Sprache etc. auf dich wirken zu lassen. Du wirst dich und die Welt in einem anderen Licht sehen. Lasse diese Energie auf dich wirken!PS: Reisen muss nicht teuer sein, informiere dich über Low-Budget Reisen, Couchsurfing etc. Löse dich von deinen Mustern und lebe deine Freiheit…..
    Werde kreativ!:)

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