Die Gründe, um an Gewicht zu verlieren, sind so verschieden, wie die Menschen selbst. Dabei gibt es reell betrachtet nur einen wahren Grund. Und dieser ist das persönliche Wohlbefinden. Niemand sollte sich durch eine Diät quälen, nur um anderen zu gefallen oder um andere zu beeindrucken. Das ist Grundverkehrt. Denn dann fehlt es am eigenen Willen und der eigenen Stärke. Viele zerbrechen daran, weil sie sich viel zu große Hoffnungen machen und am Ende dann doch wieder enttäuscht werden, wenn die Erfolge ausbleiben. Daher an dieser Stelle ein ganz wichtiger Rat: Abnehmen gelingt nur dann, wenn man es für sich selbst tut. Der starke Wille muss im Inneren geboren werden und kann dann in der Umsetzung wirklich Berge versetzen.

Sich selbst lieben

Gut jeder Zweite ist mit der Figur unzufrieden. Vor allem mit zunehmenden Alter fällt es stetig schwerer, das Gewicht zu halten oder gar zu reduzieren. Dennoch ist es nicht unmöglich. Man darf die Selbstliebe nicht unterschätzen und sich so akzeptieren wie man ist. Wer das Gefühl hat, sich in seinem Körper nicht mehr vollkommen wohlzufühlen, hat es in der Hand, es selbst zu ändern. Es ist kein Hexenwerk. Zunächst muss man sich verdeutlichen, was einen stört. Ist es generell Gewicht oder ist es einfach nur das Untrainierte. Wer nicht regelmäßig Sport treibt, verliert an Spannungskraft und der Körper wirkt schlaff und instabil. Das klingt jetzt eigenartig, ist aber wirklich so. Denn ohne eine stabile Körpermitte neigen wir dazu ein wenig gebückt zu laufen und die Schultern hängenzulassen. Wer sich allerdings bewusst macht, die Schulter zurückzuziehen und eine gewisse Spannung in den Bauch zu bringen, sieht, dass die Haltung sofort besser aussieht. Um das wieder aus dem Unterbewusstsein umsetzen zu können, hilft nur Ausdauer – und Krafttraining. Dazu braucht  man nicht einmal in einem Fitnessstudio angemeldet sein oder sich einen Coach an die Seite stellen. Hier ein paar Tipps für das eigene Training.

Ausdauer und Kraft leicht trainiert

Ausdauer kann nur gesteigert werden, wenn es wirklich regelmäßig durchgeführt wird. Dabei muss ein jeder selbst für sich entscheiden, welche Sportart da infrage kommt. Die meisten auf das Laufen, da das recht flexibel und überall möglich ist. Doch auch Radfahren oder Schwimmen eignet sich an dieser Stelle sehr gut. Wichtig ist hier, mit kleineren Schritten zu beginnen und sich nicht zu sehr unter Druck zu setzen. Für das Laufen beispielsweise empfiehlt sich für den Start eine Zeitspanne anstelle einer festen Strecke. Bei Strecken unterschätzen die meisten schnell die Distanz und verlieren rasch den Mut, wenn es nicht geschafft wird. Wer jedoch sagt, man möchte einfach 20 Minuten am Stück laufen, der kann das in der Regel deutlich einfacher umsetzen. Eine Steigerung der Zeit ist dann der Schlüssel zu einer deutlich besseren Ausdauer.
Was die Kraft betrifft, so ist das eigene Körpergewicht meist vollkommen ausreichend, um effektiv zu trainieren. Sprich, allein Liegestütze, Sit Ups oder Pranks sind schon eine große Herausforderung und gut zur Stärkung der Bauchmuskulatur. Für die Straffung der Oberschenkel und des Gesäßes ist das Sitzen im Türrahmen auf einem unsichtbaren Stuhl. Viele stoßen bereits bei solchen recht einfachen Übungen an ihre Grenzen und müssen schon über sich hinaus wachsen. Der Schlüssel zum Erfolg ist am Ende die Willenskraft, die einen immer und immer wieder antreibt.

Ernährung in den Fokus rücken

Selbstachtung, ein wenige Sport und schließlich die Ernährung runden das Paket dann ab. Wer gewissenhaft schaut, was zu sich genommen wird, muss keine weiteren Befürchtungen haben. Fast Food ist selbstverständlich tabu oder nur in großen Ausnahmen denkbar. Viel gesünder sind frisches Obst und Gemüse und selbst zubereitete Speisen. Fakt ist, dass die Ernährungsform Low Carb einen großen Erfolg verzeichnet, wenn es um die Gewichtsreduzierung geht. Rezepte für Low Carb finden sich im Internet Zuhauf. Es verspricht eine abwechslungsreiche Kost, die gesund und nahrhaft ist.

Fazit

Um ein besseres Körpergefühl zu  bekommen, darf man die blanken Zahlen der Waage nicht so ernst nehmen. Denn Muskeln sind schwerer als Fett. Aus diesem Grund ist der Blick in den Spiegel die beste Methode, um zu sehen, ob sich was verändert hat oder nicht.